Minister auf Auslandsreise gescheitert: Regierungsflieger beschädigt – Klingbeil in den USA gestrandet
Minister auf Auslandsreise gescheitert: Regierungsflieger beschädigt – Klingbeil in den USA gestrandet
Heute sollte sein Steuergesetz im Kabinett beschlossen werden – doch Finanzminister Lars Klingbeil bleibt offenbar in den USA hängen. Wegen eines technischen Defekts an seinem Regierungsflieger konnte die Maschine nicht starten, teilte die Delegation mit. Der Vizekanzler muss die Nacht im Hotel verbringen und wird die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll.
Zu den genauen Umständen des Schadens an der Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr gab es zunächst keine konkreten Angaben. Klingbeil hatte zuvor am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville (North Carolina) teilgenommen und anschließend ein BMW-Werk in Spartanburg (South Carolina) besucht. Solche Pannen werfen einmal mehr Fragen zur Zuverlässigkeit und Organisation bei Dienstreisen auf – und erinnern daran, wie störanfällig internationale Politikreisen sein können, wenn die heimische Regierung auf solche Einsätze angewiesen ist.